Stellungnahme zum Entwurf des IQWiG-Dokumentes über die Aktualisierung der Allgemeinen Methoden
Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie hat eine Stellungnahme zum
IQWiG-Dokument "Aktualisierung einiger Abschnitte der Allgemeinen Methoden 4.0 sowie neue
Abschnitte zur Erstellung der Allgemeinen Methoden 4.1 (Entwurf vom 18. April 2013)"
erarbeitet.
Die dggö begrüßt es, dass das IQWiG die Möglichkeiten zu einer Nutzen- und Schadenskomponenten verrechnenden Bewertung auf der Grundlage einer Erfassung von individuellen Präferenzen reflektiert. Die dggö teilt allerdings nicht die Auffassung des IQWiG, dass in Deutschland anstelle der international weit verbreiteten Verwendung des QALY aufgrund ethischer und methodischer Probleme andere Bewertungsrahmen, wie die Effizienzgrenze, zu bevorzugen seien. Die intensive Erforschung und Diskussion des QALY-Konzepts hat die ihm zugrundeliegenden Werturteile, Annahmen und methodischen Defizite deutlich gemacht. Sie sind dadurch allgemein bekannt und können bei konkreten Bewertungen angemessen berücksichtigt werden. Die vom IQWiG vorgeschlagene alternative Methode basiert ebenfalls auf (zum Teil gleichen) Werturteilen, Annahmen und methodischen Defiziten, die aber vom IQWiG weder transparent gemacht werden noch allgemein bekannt sind.
Anbei finden sie
die vollständige Stellungnahme der dggö
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Call for Papers: IAAEU Workshop on Sickness Absenteeism and Presenteeism
Am 10. und 11. Oktober 2013 veranstaltet das Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Union in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Personalökonomik der Universität Trier einen Workshop zum Thema Sickness Absenteeism and Presenteeism.
Den vollständigen Call for Papers finden sie hier.
Deutsche Rentenversicherung sucht Dezernentin/Dezernent im Bereich Gesundheitsökonomie
Die Deutsche Rentenversicherung sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Dezernentin/einen Dezernent für den Bereich Wirtschaftliche Planung und Steuerung in der Abteilung Rehabilitation in Berlin.
Details zur Tätigkeit und ein erwünschtes Anforderungsprofil finden sie in der Ausschreibung
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Evaluation der Jahrestagung
Nachdem die Jahrestagung nun vorbei ist, möchten wir die Teilnehmer bitten, uns ihre Eindrücke zukommen zu lassen. Welchen Eindruck hatten sie von der Organisation? Hat ihnen das Catering zugesagt?
Zur Beantwortung dieser und anderer Fragen haben wir erneut einen Evaluationsbogen auf der Seite der Jahrestagung eingerichtet. Wir freuen uns auf ihre Rückmeldungen!
Leserumfrage Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement
Die Zeitschrift "Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement" ist offizielles Organ der dggö. Ihre Meinung zu der Zeitschrift ist uns wichtig! Bitte nehmen Sie an unserer Leserbefragung teil. Mitmachen lohnt sich: Unter allen Teilnehmern verlost der Georg Thieme Verlag ein iPad mini und fünf Thieme Buchgutscheine im Wert von 50 Euro.
DGGÖ Jahrestagung 2013: ÖPNV-Ticket in internen Bereich
Teilnehmer/innen der diesjährigen dggö-Jahrestagung in Essen finden in Ihrem Account ab sofort ein Ticket der EVAG hinterlegt. Sie können mit diesem Ticket von Montag, den 11.03.2013, bis Dienstag, den 12.03.2013, alle öffentlichen Verkehrsmittel im Raum Essen nutzen.
CINCH Academy: The Essen Summer School in Health Economics
Das gesundheitsökonomische Forschungszentrum CINCH in Essen führt dieses Jahr erstmals die CINCH Academy: The Essen Summer School in Health Economics durch. Sie richtet sich vor allem Doktoranden und Doktorandinnen. Als Lehrer konnten die bekannten Gesundheitsökonomen Pedro Pita Barros, Nova School of Business and Economics Lissabon, und Ching-to Albert Ma, Boston University gewonnen werden.
Weitere Informationen finden Sie auf der CINCH Academy Seite
und im Flyer zur Summer School
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Die GesundheitsWirtschaft mit neuer Rubrik: Der GesundheitsÖkonom
Das Magazin GesundheitsWirtschaft erscheint sechs Mal pro Jahr. Die Rubrik "Der GesundheitsÖkonom" ist fester Bestandteil jeder Ausgabe. Darin stellt die Redaktion aktuelle Forschungsergebnisse und Studien aus der Gesundheitsbranche vor, nennt die wesentlichen Ergebnisse und analysiert, wie diese Erkenntnisse genutzt werden könnten.
Die Mitglieder der DGGÖ sind eingeladen, der Rubrik ihre aktuellen Forschungsergebnisse aus ihren Instituten, Lehrstühlen und Unternehmen zukommen zu lassen – gerne auch von wissenschaftlichem Nachwuchs oder Absolventen.
Falls vorhanden, können Sie der Rubrik neben der Komplettfassung auch Pressemitteilungen, Abstacts, Abbildungen oder Präsentationen zukommen lassen.
Bei Interesse kontaktieren sie Stefan Deges (Chefredakteur) oder Florian Albert (Redakteur) per Mail. Alternativ ist die Redaktion per Telefon unter 05661 – 73 44 49 zu erreichen.
Mehr zum Journal auf der Webseite
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Erster Übersichtsplan zum Zeitablauf der DGGÖ 2013 veröffentlicht
Der aktuelle Entwurf des Ablaufplans der Jahrestagung 2013 in Essen ist jetzt online verfügbar.
Sie finden den Plan auf der Übersichtsseite der Jahrestagung 2013, Unterpunkt Tagungsprogramm.
Stellungnahme der DGGÖ
Die DGGÖ hat eine Stellungnahme zum Vorbericht "Kosten-Nutzen-Bewertung von Venlafaxin, Duloxetin, Bupropion und Mirtazapin im Vergleich zu weiteren verordnungsfähigen medikamentösen Behandlungen" des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) verfasst.
Insbesondere wird die Methodik des verwendeten Kozepts kritisiert.
Die vollständige Stellungnahme finden sie hier:
Stellungnahme der DGGÖ 
Jahrestagung 2013: Preconferences
Im Vorlauf der Jahrestagung der DGGÖ im März 2013 werden erneut Workshops angeboten, diesmal zu den Themen "Praxis der Kosten-Nutzen-Analyse zur Nachhaltigkeitsplanung von Projekten" und "Gesundheitsökonomische Modellierung mit OpenOffice.org & Microsoft Excel".
Termine, Informationen zur Anmeldung und Weiteres finden sie hier.
Ausschreibung: Wissenschaftspreis Gesundheitsökonomie 2013
Auf der Jahrestagung der DGGÖ im März 2013 wird der Wissenschaftspreis Gesundheitsökonomie verliehen. Der Preis ist mit 5000 € dotiert und kann auf maximal zwei Arbeiten aufgeteilt werden.
Die Einreichung ist bis zum 31. Dezember möglich. Weitere Details finden sie in der beigefügten Ausschreibung.
Ausschreibung zum Wissenschaftspreis Gesundheitsökonomie 2013
Satzung und Preisträger des
Wissenschaftspreises
Call for Papers: The Economics of Disease
Vom 31. Mai 2013 bis zum 2. Juni 2013 findet in Darmstadt die Konferenz "The Economics of Disease" statt. Sowohl theoretische als auch empirische Arbeiten sind willkommen.
Die Frist zur Einreichung endet am 28. Februar 2013.
Anbei finden sie den vollständigen Call for Papers als PDF.
Call for Papers: Verlängerung der Einreichungsfrist
Wir verlängern die Frist zur Einreichung von Abstracts bis Freitag, 23. November 2012.
Bitte nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre neuen Arbeiten den Kollegen und Kolleginnen auf der Jahreskonferenz der dggö vom 11./12. März 2013 vorzustellen.
Anbei finden sie desweiteren einen Aufruf für Beiträge für den Workshop "Gesundheitspolitik und Gesundheitsökonomie interessant vermitteln", der auf der Jahrestagung stattfinden wird.
Offener Brief der DGGÖ an den Bundesminister für Gesundheit Daniel Bahr
In einem offenen Brief wendet sich die DGGÖ heute an den Bundesminister fü Gesundheit Daniel Bahr, der sich in einem Inverview mit dem Deutschlandfunk zur Abschaffung der Praxisgebühr dahingehend äußerte, dass eine Praxisgebühr bei jedem Arztbesuch keine Lenkungswirkung haben könnte. Dies läuft den Erkenntnissen innerhalb der wissenschaftlichen Fachgesellschaft zugegen, wie die DGGÖ bereits im April in einer Presseerklärung deutlich machte.
Den vollständigen Brief an Bundesminister Bahr und die Presseerklärung der DGGÖ zur Praxisgebühr finden sie anbei.
Offener Brief der DGGÖ an Bundesminister Daniel Bahr
Stellungnahme der DGGÖ zur Praxisgebühr 
ZI: Fachtagung zur Situation der Vertragsarztpraxen
Hält die Gebührenordnung was sie nach den Beschlüssen des Bewertungsausschusses verspricht? Gibt es verlässliche Daten zur wirtschaftlichen Lage der Vertragsarztpraxen? Sind Forderungen nach einer Preiserhöhung für ärztliche Leistungen begründet?
Am 20. November findet in Berlin das ZI-Praxis-Panel (ZiPP) statt, bei dem diese Fragen beantwortet werden sollen.
Informationen zu Programm, Zeiten und Veranstaltungsort finden sie im beigefügten PDF.
Ausschuss Versorgungsforschung: Veranstaltung zum Thema Routinedaten
Routinedaten spielen in der gesundheitsökonomischen Versorgungsforschung eine zentrale Rolle. Zunehmend werden mit Hilfe von Abrechnungsdaten der gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland von verschiedenen Akteuren für unterschiedliche Zwecke in praktisch allen Versorgungsbereichen Analysen durchgeführt, andererseits wird auch ein weiterer Bedarf an aussagekräftigen Versorgungsstudien, methodischen Standards und anerkannten Datengrundlagen angemerkt.
Der Ausschuss Versorgungsforschung der DGGÖ widmet dem Thema "GKV-Routinedaten in der Versorgungsforschung" nun eine eigene Veranstaltung. Wir möchten darin sowohl der Vielschichtigkeit des Themas und der beteiligten Akteure als auch der aktuellen gesundheitspolitischen Diskussion Rechnung tragen und Experten, Entscheider und Interessierte aus Akademia, Krankenkassen, Industrie und Politik zum Dialog anregen indem Bedarf, Perspektiven und Potentiale aus verschiedenen Blickwinkels dargestellt werden.
Neben Herrn Staatssekretär Dr. Helge Braun, BMBF haben eine Reihe weiterer hochkarätiger Referenten unter anderem von G-BA, DIMDI, WINEG, Barmer-GEK, WIdO, IGES und dem ZI ihre Teilnahme angekündigt.
Weitere Informationen zu Programm, Zeiten und Veranstaltungsort finden sie im beigefügten PDF.
GKV-Routinedaten in der Versorgungsforschung - Bedarf, Perspektiven und Potentiale
Qualitätsberichte deutscher Kliniken jetzt als PDF verfügbar
Der Gemeinsame Bundesausschuss hat eine neue
Referenzdatenbank für maschinenverwertbare Qualitätsberichte der deutschen Krankenhäuser
freigeschaltet. Damit wird es möglich, über
Kliniksuchmaschinen
gefundene Daten noch einmal nachzuschlagen oder dort nicht erfasste Detailinformationen zu
einzelnen Qualitätsaspekten aufzufinden.
Weitere Informationen zu dem neuen Dienst entnehmen sie der verlinkten Pressemitteilung des Gemeinsamen Bundesausschusses.
Pressemitteilung des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Referenzdatenbank
ISRICH 2013: Call for Papers
Am 17. und 18. Mai 2013 findet an der Universität von Pitesti in Rumänien die ISRICH 2013 (International Conference on Innovation and Change in Health Care Systems) statt. Deadline für die Einsendung ist der 15. Februar 2013. Weitere Informationen zu Themen und Kosten können sie dem verlinkten Call for Papers entnehmen.
DGGOE Stellungnahme zu den GKV-Überschüssen
Die Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsökonomie fordert angesichts der aufgelaufenen Überschüsse eine Reduktion des allgemeinen Beitragssatzes in der GKV. Bitte finden Sie anbei den Wortlaut der Stellungnahme.
DGGOE Stellungnahme zum Handelsblattranking
Heute veröffentlicht das Handelsblatt seine aktuelle Version des BWL-Ranking, das auf einer Bewertung der wissenschaftlichen Publikationsleistung in ausgewählten Fachzeitschriften beruht. Ein stark aufstrebendes Fach in der Betriebswirtschaft ist der Bereich Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement. An BWL-Fakultäten in Deutschland gibt es eine Reihe von Professuren auf diesem Gebiet. Seit diesem Jahr fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung zudem vier große neue Zentren der gesundheitsökonomischen Forschung. An allen vier Zentren sind betriebswirtschaftliche Fakultäten wesentlich beteiligt. Gesundheitsökonomie und Management ist ein wachstumsstarkes und hoch attraktives Forschungsgebiet in der Betriebswirtschaft.
Im Handelsblattranking wird dieses neue Gebiet völlig unzureichend berücksichtigt. Unter den 950 Zeitschriften, in denen nach dem Handelsblatt eine Publikationsleistung möglich ist, gibt es gerade 10 Zeitschriften, die dem neuen Gebiet zuzuordnen sind. Publikationen in anderen Zeitschriften werden nicht gewertet. Der international anerkannten Science Citation Index und sein sozialwissenschaftliches Pendant, der Social Science Citation Index führen rund 30 weitere Zeitschriften auf, in denen Beiträge zu dem neuen Gebiet publiziert werden können. Diese Zeitschriften werden im Durchschnitt sogar häufiger zitiert als die zum Fach gehörigen des Handelsblattrankings. Das Handelsblatt ignoriert Publikationen in angesehenen Zeitschriften internationaler Fachgesellschaften wie der International Society for Pharmacoeconomics and Outcomes Research und der Health Technology Assessment International. Beide Fachgesellschaften behandeln insbesondere hoch relevante Fragen des globalen Pharmamarkts. Auch fehlen im Handelsblatt viele Zeitschriften, die sich mit dem Versorgungsmanagement befassen. Zudem verzerrt die Bewertung des Handelsblatts, indem etwa Publikationen im American Journal of Public Health als Leistung gewertet werden, nicht aber im European Journal of Public Health und vergleichbaren europäischen Zeitschriften.
Die Publikationsbewertung des Handelsblatts erfasst die Forschungsleistung im Bereich Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement nicht adäquat. Dies ist nicht nur schade für ein junges, stark aufstrebendes Gebiet. Es diskriminiert auch die wissenschaftliche Leistung der betriebswirtschaftlichen Forscherinnen und Forscher, die in diesem Bereich arbeiten. Die Anzahl der Zeitschriften, in denen sie Leistungen erzielen können, ist zu klein und nicht plausibel ausgewählt, und viele international anerkannte Leistungen werden einfach nicht gewertet. Damit schadet das Handelsblattranking der Entwicklung des Fachgebiets und seiner öffentlichen Darstellung. Die Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsökonomie empfiehlt den betriebswirtschaftlichen Fakultäten dringend, bei der Bewertung der Forschungsleistung im Bereich Gesundheit andere Maßstäbe anzusetzen.
Der Vorstand der DGGÖ
Friedrich Breyer, Jürgen Wasem, Reiner Leidl, Stefan Felder
Hinweis: Die Zeitschriftenzahl und -liste wurden am 11.09. aktualisiert.
Die Stellungnahme als PDF finden Sie hier:
Stellungnahme DGGOE zum Handelsblattranking
Einen Vergleich von Zeitschriften für Beiträge zu Gesundheitsökonomie und -management
finden Sie hier:
Zeitschriftenliste zur Stellungnahme der DGGOE zum Handelsblattranking
Organspende in Not: Weitere Reformen dringend erforderlich - Stellungnahme der DGGÖ
Kaum hat der Bundestag das System der Organspende in Deutschland mit der „Entscheidungslösung“ reformiert, da erschüttert der Skandal um die manipulierten Laborparameter in zwei Transplantationszentren die Republik, und die Organspendezahlen gehen merklich zurück. Der Grund hierfür ist so einfach wie bedauerlich: Nach wie vor wird die Genehmigung zur Organentnahme in über 90 Prozent aller Fälle von den Angehörigen des hirntoten Spenders erteilt und nicht durch den Spender selbst auf einem Spenderausweis. Diese Entscheidungen am Sterbebett reagieren aber sehr sensibel auf die Art und Weise, wie die behandelnden Ärzte mit der Bitte um die Organspende an die Angehörigen herantreten, und mindestens ebenso auf das gesellschaftliche Klima in dieser heiklen Frage. Der geringste Verdacht, dass das gespendete Organ nicht bestimmungsgemäß verwendet wird, genügt, Misstrauen in die Transplantationsmedizin zu säen, und führt zu massenhafter Ablehnung der Organspende.
Die jüngste Entwicklung zeigt, dass die vielbeschworene altruistische Organspende ein ungeeignetes Mittel ist, dem gravierenden Mangel an Spenderorganen wirksam zu begegnen. Und es ist genau dieser Mangel – und nicht übertriebener Ehrgeiz und Geltungsbewusstsein eines einzelnen Mediziners –, der an der Wurzel des jetzt aufgedeckten „Skandals“ liegt. Wären ausreichend Spenderorgane verfügbar gewesen, so hätten alle Patienten mit Leberversagen rechtzeitig eine Spenderleber erhalten können, und die Position auf der Warteliste wäre keine Sache von Leben oder Tod gewesen.
Auch die jüngst beschlossene „Entscheidungslösung“ wird nichts daran ändern, dass den Menschen ein ausreichender Beweggrund fehlt, ihre Trägheit und ihren Widerwillen, für den eigenen Tod zu planen, zu überwinden und einen Spenderausweis auszufüllen – egal, wie oft sie von ihrer Krankenkasse daran erinnert werden. Sie werden ja auch oft genug gemahnt, sich gesund zu ernähren und ausreichend zu bewegen, und dennoch nimmt die Zahl der Übergewichtigen stetig zu.
Für einen Durchbruch in der Zahl der Organspender fehlt es an zwei Dingen: erstens einem starken Motiv zur Spende und zweitens an einem Mechanismus, der im Fall des Hirntods die Angehörigen entlastet. Beides hat die DGGÖ in ihrer Erklärung vom November 2011 vorgeschlagen: Das starke Motiv ist das Interesse am eigenen Überleben, wenn die Organe versagen. Dazu müsste lediglich die „Reziprozität“ bei der Organverteilung eingeführt werden, d.h. Menschen, die sich mit gesunden Organen zur Spende bereiterklärt haben, müssen, wenn ihre Organe versagen, einen durch klare und transparente Regeln gesicherten Vorteil auf der Warteliste erhalten. Der Mechanismus, der die Angehörigen entlastet, ist die Einführung eines bundesweiten Registers, in dem die Spendenbereitschaft (bzw. der Widerspruch) des einzelnen Bürgers dokumentiert ist und bei dem das Krankenhaus erst nach Feststellung des Hirntods eines Patienten anfragen darf, ob es sich um einen Organspender handelt. Die Ärzte bräuchten die Angehörigen dann lediglich vom Ergebnis ihrer Anfrage zu informieren, sie aber nicht um die Genehmigung der Organentnahme zu bitten.
Es ist höchste Zeit, dass der Gesetzgeber den Mangel der kürzlich eingeführten Regelung einsieht und endlich eine Reform der Organspende in Deutschland anpackt, die diesen Namen verdient. Mit den vorgeschlagenen Maßnahmen Reziprozität und Spenderregister könnten das Aufkommen an Spenderorganen nachhaltig gesteigert und die skandalöse Zahl der Todesfälle auf der Warteliste deutlich verringert werden.
Der Vorstand der DGGÖ
Friedrich Breyer, Jürgen Wasem, Reiner Leidl, Stefan Felder
Die Stellungnahme als PDF finden Sie hier: Stellungnahme DGGÖ Organspende 
DIBOGS-Workshop zur Gesundheitsökonomie- und Sozialpolitik
Vom 22.-24. findet in Düsseldorf zum achten Mal der DIBOGS-Workshop zur Gesundheitsökonomie- und Sozialpolitik statt.
Die Einladung zum First Call for Paper finden Sie hier: DIBOGS Workshop CfP 
Konferenz zum Thema „Rethinking Pharma“
Am 8. Und 9. November 2012 findet in Berlin eine internationale Konferenz zum Thema „Rethinking Pharma“ statt. dggö-Mitglieder erhalten einen Rabatt von 15% auf die Teilnahmegebühr.
Nähere Informationen unter: www.pharma-summit.com
Workshop zu Verteilungsfragen im Gesundheitswesen (Ausschuss Verteilung)
Der Call for Papers für den Workshop zu Verteilungsfragen, welcher am 16. und 17. November 2012 stattfindet, ist jetzt abgeschlossen. Das vorläufige Programm sowie Informationen zum Veranstaltungsort und sonstigen Modalitäten finden sie in der PDF-Datei.
Workshop zu Verteilungsfragen (Preliminary Program) (PDF)
Anhörung zum Pflege-Bahr im Bundestag
Der Vorschlag der Bundesregierung zur Pflegezusatzversicherung wurde in der heutigen Anhörung im Bundestag kritisch diskutiert. Zentrale ökonomische Kritikpunkte, die dort erwähnt wurden, aber auch einen alternativen Vorschlag, der die im Koalitionsvertrag gestellten Anforderungen an Nachhaltigkeit und soziale Ausgewogenheit besser erfüllt, hatte die DGGÖ vor einigen Tagen vorgestellt.
Näheres dazu finden Sie hier.
Pressekonferenz der dggö zur Reform der Pflegeversicherung
Das Bundeskabinett hat beschlossen, die freiwillige private Pflegevorsorge mit 60 Euro im Monat zu fördern. Die Opposition lehnt jede Förderung der kapitalgedeckten Pflegevorsorge kategorisch ab und fordert stattdessen eine Ausweitung des bestehenden Umlagesystems. Auch die Versicherungswirtschaft sieht die freiwillige Zusatzvorsorge kritisch, da nur hohe Risiken einen Anreiz hätten solche Verträge abzuschließen.
Die dggö schlägt hingegen vor, eine verpflichtende private Zusatzvorsorge mit Zuschüssen für niedrige Einkommensgruppen einzuführen, mit der drei Wirkungen zugleich erzielt würden:
- eine umfassende und demographiefeste Absicherung gegen das Pflegerisiko,
- die soziale Flankierung durch gezielte Zuschüsse für Bedürftige und
- die Vermeidung adverser Selektion durch Einbeziehung der gesamten Bevölkerung.
Die ausführliche Stellungnahme finden Sie hier sowie die Stellungnahme zur Erhöhung des Beitragssatzes hier.
Call for Papers: Workshop zu Verteilungsfragen im Gesundheitswesen (Ausschuss Verteilung)
Noch bist zum 30. Juni 2012 läuft der Call for Papers. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Seite des Ausschusses.
ZI lobt Wissenschaftspreis „regionale Gesundheitsversorgung“ aus
Der mit 5.000 Euro dotierte Wissenschaftspreis „regionale Gesundheitsversorgung“ wird erstmalig in diesem Jahr verliehen. Das ZI ruft Wissenschaftler zur Einreichung ihrer Arbeiten aus der Erforschung regionaler Unterschiede in der Krankheitsprävalenz, der Inanspruchnahme oder der Qualität der medizinischen Versorgung im Krankenhaus und im ambulanten Bereich auf.
Einsendeschluss ist der 20. Juli 2012. Die Preisverleihung findet im Rahmen des ZI-Forums zur regionalen Versorgungsforschung im September 2012 statt.
Weitere Details entnehmen Sie der angehängten
PDF.
Auftaktveranstaltung Gesundheitsökonomische Forschungszentren in Deutschland
PDFDie Namen und Leiter der Zentren sind im Einzelnen:
Competence in Competition and Health Duisburg/Essen (CINCH), Prof. Dr. Stefan Felder
Berlin Health Economics Research Centre (BerlinHECOR), Prof. Dr. Reinhard Busse
Center for Health Economics Research Hannover (CHERH), Prof. Dr. Matthias von der Schulenburg
Ausschreibung für ein gesundheitsökonomisches Projekt am Robert Koch-Institut
Weitere Informationen finden Sie in der angehängten PDF unter Punkt 2.1.2 auf Seite 8.
Öffentliche Bekanntmachung
zur Ausschreibung von Forschungsvorhaben durch das Robert Koch-InstitutStarkes Echo auf Stellungnahme der dggö zur Praxisgebühr
Frankfurter Rundschau, Ärzte Zeitung, Pharmazeutische Zeitung, Fraktion DIE LINKE., Süddeutsche Zeitung, Ärzteblatt, Augsburger Allgemeine, Welt, Frankfurter Allgemeine, Berliner Morgenpost
Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie - Die Praxisgebühr reformieren – andere Zuzahlungen überdenken
Ausführliche Stellungnahme als PDF
Präsentation der Pressekonferenz
Fest-Symposium zur Feier des 70. Geburtstags von Prof. Dr. rer. pol. Eberhard Wille
PDF.
Donald Berwick zu Gast in der ESMT
PDF.
Nachwuchswisssenschaftler organisieren sich in der dggö
Die grundsätzliche Motivation zur Gründung dieser Untergruppe "Nachwuchswissenschaftler" liegt darin, den gesundheitsökonomischen Nachwuchs zusammenzubringen und ein Forum des Austausch und der gegenseitigen Unterstützung zu bieten, um dadurch den Einstieg in wissenschaftliches gesundheitsökonomisches Arbeiten zu erleichtern. Die konkrete Ausgestaltung dieser Untergruppe soll Inhalt der konstituierenden Sitzung sein.
Vorläufiges Programm der Jahrestagung 2012 / Frühbucherrabatt
Noch bis zum 31.01.2012 erhalten Sie bei der Anmeldung zur Tagung einen Frühbucherrabatt. Weitere Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt
Vorläufiges Tagungsprogramm (PDF)
Vordenker gesucht: Young Lions Gesundheitsparlament
Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.yl-gesundheitsparlament.de
Workshop zu Verteilungsfragen im Gesundheitswesen 25. - 26. November 2011
Weitere Informationen erhalten sie im PDF
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Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie - Organspende und Entscheidungslösung: ein erster Schritt, aber nicht ausreichend
Die gesamte Stellungnahme als Download (PDF)
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Ausschreibung Wissenschaftspreis für Gesundheitsökonomie
Weitere Informationen erhalten sie im PDF
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Tagung „Ethik & Rationierung – Ein Widerspruch?“
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Jahrestagung 2012 Konstanz - Call for Papers
DIBOGS-Workshop zur Gesundheitsökonomie- und Sozialpolitik - First Call for Papers
Ziel des Workshop ist es Nachwuchswissenschaftlern (Doktoranden und Post-Docs) aus dem Bereich der Gesundheitsökonomie sowie der Gesundheitswissenschaften Raum und Zeit zu geben, sich im Workshop-Charakter kennenzulernen, Papiere sowie Forschungsprojekte (Präsentationsfähige Papiere als auch Work in Progress) darzustellen und dabei auch das gegenseitige Netzwerk zu verbessern.
Weitere Informationen erhalten Sie im PDF
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Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen im Bereich Sportökonomie gesucht
Gesundheits-Mentoren für die Leuphana Startwoche 2011 gesucht
Harkness Fellowships in Health Care and Policy: Ein Forschungsjahr in den USA im Bereich Gesundheitswissenschaft und Gesundheitspolitik
PhamarmakoEconomics (deutsch): Schreiben des Herausgebers
eine sehr erfolgreiche Jahrestagung unserer Fachgesellschaft liegt hinter uns. Ich möchte als Editor-in-Chief der Zeitschrift „PharmacoEconomics - German Research Articles“ diese Gelegenheit gerne nutzen, allen Vortragenden anzubieten, Ihre Beiträge sehr zeitnah in unserem Journal zu publizieren. Wir haben die Zeitschrift vor Kurzem neu aufgestellt und sind thematisch jetzt breiter ausgelegt: Eingeladen sind ausdrücklich nicht nur pharmakoökonomische Evaluationen, sondern gerne auch Beiträge zu methodischen Fragen, Gesundheitssystem-bezogene Studien und Arbeiten zum regulatorischen Rahmen des Gesundheitswesens, z. B. der Erstattung und Honorierung. Das hochrangig besetzte Herausgebergremium garantiert ein Peer-Review-Verfahren, das nicht länger als sechs Wochen dauert. Die Publikation erfolgt unmittelbar nach Annahme des Papiers online first und auch zeitnah in gedruckter Form. Wir würden uns freuen, wenn Sie diese neu aufgestellte Publikations-Alternative im deutschsprachigen Raum zur Veröffentlichung Ihrer Forschungsergebnisse verstärkt nutzen würden.
Mit freundlichen Grüßen,
Prof. Dr. Wolfgang Greiner
(für die Herausgeber)
Preisverleihungen an der Jahrestagung in Bayreuth
Gérard-Gäfgen-Medaille für besondere Verdienste um die Gesundheitsökonomie, 1. Preisträger: Prof. Dr. emer. Peter Oberender, Universität Bayreuth
Wissenschaftspreis dggö für das beste gesundheitsökonomische Papier. Den mit 5000 Euro dotierten Preis teilen sich:
Niklas Potrafke, Universität Konstanz: „The growth of public health care expenditure in OECD countries: Do government ideology and electoral motives matter?”, Journal of Health Economics.
Nicolas R. Ziebart, DIW Berlin: „Estimating Price Elasticities of Convalescent Programmes”, Economic Journal 2010.
Elektronische Anmeldung zur Jahrestagung abgeschlossen
Ausschreibung Innovationspreis der deutschen Hochschulmedizin 2011
Weitere Informationen
Ausschreibung zur "Evaluation der HTA-Arbeit der DAHTA@DIMDI"
Ausschreibung (PDF)
Leistungsbeschreibung (PDF)


